Polen und Baltikum

Wien – Warschau – Bialystok – Kaunas – Vilnius – Daugavpils – Riga
12 Züge – 5 Tage – 7 Städte

Polen
Unser Frühstück nach der ersten Nacht im Schlafwagon: Croissant mit Proseccogeschmack–Füllung und Kaffee.

Croissant mit Proseccogeschmack-Füllung
Morgenkaffee in unserem Schlafabteil

Unser zweites Frühstück an diesem Tag nehmen wir in Warschau ein, wo es das grauslichste Brot der Welt gibt (süßes, nach Essig schmeckendes halbgetoastetes Weißbrot).

Warschau

Nach einem Aufenthalt von ca. drei Stunden begeben wir uns wieder in einen Zug, diesmal in Richtung Bialystok. Über Zugfahren in Polen gibt es zu berichten, dass es keine Speisewagen gibt (auch keine Snackautomaten oder sonst irgendeine Möglichkeit, an Proviant zu kommen). Klimaanlagen sind entweder nicht vorhanden oder viel zu kalt eingestellt. Die Züge hupen viel und am Bahnhof (bzw. auch an anderen öffentlichen Plaetzen) dürfen wir unser Bier nicht trinken. Wir lieben Zugfahren trotzdem <3

Zug

Litauen
Unser erster Stopp in Litauen nennt sich Kaunas, wo wir den wohl stressigsten Umstieg unserer ganzen Reise erleben (wir haben 5 Minuten Zeit und niemand kann uns den Bahnsteig unseres Anschlusszuges sagen). Wir schaffen es aber trotzdem. Im Zug nach Vilnius angekommen, passen wir uns farblich perfekt an die Sitzbezüge an.

wir sind eins mit den Sitzbezügen

Nach einer Nacht und einem kurzen Vormittag in Vilnius (wo sich nur mehr eine mini Stadtbesichtigung im Schnelldurchlauf ausgeht) begeben wir uns schon wieder in unser Lieblingstransportmittel und fühlen uns sogleich heimelig.

Angekommen in Daugavpils, führt uns unser Weg sogleich in ein Touri–Restaurant, wo wir unseren Hunger mit frittierten Brotsticks stillen und unsere Rücken schonen (die Rucksäcke sind schon ziiiiemlich schwer). Dann müssen wir schon wieder weiter.

Daugavpils
frittierte Brotsticks mit Käse und Knoblauchdip

Lettland
In Riga angekommen, finden wir in der sympathischen kleinen Altstadt die besten Teigtaschen der Welt (Pilmeni XL), trinkbares Leitungswasser (OMG!) und Buchweizen–Waffeln (YAY!). Wir sind rundum zufrieden. Am nächsten Morgen können wir uns nicht damit abfinden, dass wir heute einen zugfreien Tag verbringen müssen, und entschließen uns kurzerhand, an den Strand etwas außerhalb von Riga zu fahren. Natürlich mit dem Zug!!! Wir haben es nicht bereut 🙂

Strand
beachlife

Am nächsten Tag erwartet uns unsere bislang längste Zugfahrt: 17 Stunden im Nachtzug von Riga nach Moskau. Die Jause ist gepackt und die Vorfreude groß!

mit Proviant eingedeckt am Weg zum Zug

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