Transsib: von Irkutsk nach Ulaanbaatar

Es geht wieder los: unsere nächste (und leider auch letzte) Fahrt mit der transsibirischen bzw. transmongolischen Eisenbahn bringt uns vom russischen Irkutsk in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar.

Schlange beim Einsteigen

Da wir als Tourist*innen diesen Teil der Wegstrecke nur über eine Agentur buchen konnten, die aussschließlich Tickets für die zweite Klasse anbietet, landen wir diesmal im Touri-Waggon in einem eigenen Abteil nur für uns. Zum einen bietet das durchaus ein angenehmes Maß an Komfort, den authentischen Charme unserer vorigen Transsib-Fahrten vermissen wie hier jedoch schon ein bisschen. Einheimische bekommen wir nur bei längeren Stopps an den Haltestellen zu sehen, wenn sich die Fahrgäste die Füße vertreten oder sich bei den Bahnhofsständen mit Snacks und Getränken eindecken.

Einrichten im neuen Zuhause
Bettwäsche in Plastikverpackung mit hübschem Zug-Logo

Also machen wir das, was wir am besten können: Essen, Schlafen und Selfies. Und zwischendurch, wenn wir an einer Station halten, draußen ein bisschen Spazieren gehen. Auch schön. 🙂

Selfie 1
Selfie 2
konzentrierte Nici
Blick aus dem Fenster
Selfie 3 (mit unserer neuesten Errungenschaft: Kwass, ein russisches Getränk, das durch Gärung aus Brot hergestellt wird)
unser Zug mit freundlicher Schaffnerin

Nach nur 23 Stunden Fahrt kommen wir im frühmorgendlichen Ulaanbaatar an. Man hat uns gewarnt: Uninteressant und dreckig sei diese Stadt, und voller Taschendiebe noch dazu. Das ist uns jetzt erstmal vollkommen egal. Wir lechzen nach Kaffee, und davon möglichst viel.

Ankunft am Bahnhof in Ulaanbaatar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code